8 Tipps für Bangkok

Bei unserem Aufenthalt in Thailand vor einem Jahr war ich in Summe 8 Tage in Bangkok – 5 zu Beginn der Reise und 3 nochmal zum Abschluss – die Stadt gibt ja einiges her, das es zu erkunden gibt. In 8 Tagen konnte ich unglaublich viel mitnehmen und kann die Stadt förmlich aufsagen, ohne dabei Stress zu haben. Wir sind viel zu Fuß gegangen und auch eine wieder Mal lange Taxi fahrt war dann nicht ganz so schlimm. Wir haben noch viel mehr erlebt, als ich euch hier zeigen oder beschreiben könnte, aber 8 meiner liebsten Tipps aus Bangkok möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten!

1. Märkte besuchen

Besucht unbedingt einen Markt! Bangkok hat unglaublich tolle Märkte zu bieten und wir haben uns drei davon angesehen. Unser erster Markt war der Chatuchak Market – ein riesen Markt auf dem wir einigen Stunden verbracht haben. Hier gibt es zwar einiges an Ramsch und Kitsch, aber auch vieles an Design in Form von cooler Kleidung, Porzellan & Co. und richtig gutes Streetfood sowieso. Der zweite Markt war ein reiner Foodmarkt, den wir im Zuge des Kochkurses mit der Blue Elephant Kochschule besucht haben. Hier haben wir viel über saisonales sowie regionales Obst und Gemüse gelernt, welche Zutaten man für Curry braucht und vieles mehr. Im Zuge eines Kochkurses absolut empfehlenswert! Der dritte Markt war der Asiatique Nightmarket – im Vergleich zum Chatuchak Market ist er ziemlich klein, trotzdem gibt es einige coole Designshops und wir haben in einem kleinen Laden die verrücktesten Ring (Koalabär, Katze die mit einem Ball spielt am Ring, Karussell … es gab so circa alles, das man normalerweise nicht als Ringform kennt) für Davids Mama gekauft. Streetfood gibt es hier natürlich ebenso herrliches!


2. Bei Jay Fai essen

Von Jay Fai hab ich bereits ausführlich in diesem Bericht geschwärmt und ich kann sie euch nur nochmals wärmstens ans Herz legen – Streetfood ausgezeichnet mit einem Michelin Stern sollte man auf jeden Fall probiert haben. Reserviert euch früh genug einen Tisch (ev. kann auch euer Hotel helfen) und lasst euch dieses einzigartige Kochspektakel nicht entgehen! Jay beim Kochen am offenen Feuer zuzusehen kann echt was und das Krabbenomlett war grandios.


3. Tuk Tuk fahren

Tuk Tuks sind die coolen und verrückten Taxi-Versionen in Bangkok. Unser erstes Hotel hatte eigene Tuk Tuks mit denen wir zur Hauptstraße bzw. zur U-Bahn gebracht wurden. Zu lange Strecken sollten zwar damit gemieden werden, aber jede unserer Tuk Tuk Fahren war trotzdem ein Highlight.


4. Thip Samai Pad Thai

Bei Thip Samai gibt es das angeblich beste Pad Thai Bangkoks – das mussten wir natürlich auch probieren. Lustigerweise ist es nur drei Lokale neben Jay Fais Restaurant. Wir sind jedoch an einem anderen Tag nochmal hingefahren um uns auch diese kulinarische Attraktion nicht entgehen zu lassen. Man wartet zwar nur max. 30 Minuten, mit einem Besuch bei Jay ist es allerdings wirklich nicht zu vergleichen. Während Jay jedes Gericht selbst zubereitet, gleicht die Zubereitung bei Thip Samai eher einer Massenabfertigung – wie ihr auch auf den Fotos seht. Das Pad Thai war trotzdem ausgezeichnet, keine Frage – ob es das beste Pad Thai in Bangkok ist, kann ich nicht sagen. Das für mich beste Pad Thai war das erste, das ich auf unserer Reise gegessen hatte – in einem super kleinen Lokal auf Chatuchak Market, so wie man Streetfood halt gewöhnlich isst. Bei unserem Besuch bei Thip Samai hatte ich mich von Pad Thai schon etwas abgegessen, weshalb sich meine Eurphorie wahrscheinlich in Grenzen hielt.


5. Tempel Besuch

Ein Besuch in einem Tempel gehört eigentlich zum Pflichtprogramm. Wir haben uns den Grand Palace angesehen, der von Touristen einfach nur überströmt wurde und für uns eine Katastrophe war. Wenn ihr vor habt bei Jay Fai oder Thip Samai zu essen, empfiehlt es sich, Wat Thepthidaram anzusehen. Er befindet sich direkt gegenüber der beiden Lokale und wird von nur sehr wenigen Touristen besucht – trotzdem ein wunderschöner Tempel, mit einem kleinen Kiosk, bei dem wir neben Mönchen ein kühles Getränk genossen haben. Wat Thepthidaram ist ein königlicher Tempel dritter Klasse, das heißt er wurde von weiter entfernten Verwandten des Königs oder von weiteren Adeligen erbaut. Deshalb auch nicht so bekannt bzw. interessant für Touristen – ich fand es hingegen sehr schön, Mönche in entspannter Atmosphäre zu sehen und nicht extra Gewand für 10 Euro kaufen zu müssen, um den Tempel betreten zu dürfen ;-) (für den eher spontanten Besuch beim Grand Palace waren wir natürlich nicht moderat gekleidet…).


6. Rooftop Bars und Rooftop Pools

Was man auf keinen Fall verpassen sollte sind Rooftop Bars bzw. noch besser. Rooftop Pools, von denen es in Bangkok eine Menge gibt! Eine der Rooftop Bars die wir besucht haben war Above Eleven – direkt ums Eck von unserem ersten Hotel und hier haben wir einige lecker Drinks genossen. Rooftop Pool hatten wir bei beiden Hotels – unser erstes Hotel war das A Loft in Sukhummvit 11, hier war der Pool leider nicht ganz so schön, die Terrasse aber sehr angenehem und wir haben an unserem ersten Nachmittag in Bangkok einige Kokswasser genossen. Unser zweites Hotel war das 137 Pillars – ein wunderschönes Hotel, das gleich mit zwei Rooftop Pools besticht (zum zweiten hat man jedoch nur Zugang, wenn man in einer speziellen Suite wohnt). Am letzten Tag haben wir es uns hier nochmal gut gehen lassen und nicht nur die Aussicht, sondern auch die Wärme Thailands genossen!


7. Die Augen öffnen und die Gegend aufsagen

Die ersten Stunden in Bangkok hab ich einfach mal nur geschaut. Von den Kabel – nennen wir es Mal – Verlegungen bin ich bis heute fasziniert. Tuktuks waren auch jedes Mal wieder lustig anzusehen – vor allem weil es für die Touristen oft auch genauso lustig war wie für uns beim Fahren. Und auch das Besen-Mobil war ein kleines Highlight.


8. Blue Elephant Kochschule

Vom Besuch in der Blue Elephant Kochschule hab ich euch bereits in diesem Artikel ausführlicher Berichtet. Insgesamt einen halben Tag verbrachten wir mit gemeinsamem Besuch am Markt, einigen Koch-Lehreinheiten gefolgt von anschließendem Nachkochen. Zu guter Letzt haben wir unsere selbst zubereiteten Speisen im Blue Elephant Restaurant auch noch zu uns genommen. Einen Kochkurs kann ich euch auf jeden Fall ans Herz legen – wir haben die thailändische Küche so viel genauer kennen gelernt und bei jedem gegessenen Curry wussten wir, welche Arbeit dahinter steckt, wenn es komplett frisch zubereitet wird.

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