Transition period

Endlich ist er da – der heißgeliebte Frühling! Und mit ihm die sogenannte „Übergangszeit“, die mir tagein tagaus den Weg ins Büro und wieder nach Hause nicht gerade einfach macht – entweder über- oder unterschätze ich die Temperaturen nämlich komplett. Als ständig frierender Mensch habe ich das Kälteproblem im Winter ganz gut im Griff: ich zieh so viel wie möglich an und alles ist gut. Steigen die Temperaturen ein bisschen, funktioniert mein Anziehschema auch noch ganz gut, aber bei 10 Grad Plus und mehr gerät das Konzept des Micheline Männchens langsam ins wanken. Reichen dünner Pulli und Wollmantel oder friere ich damit schon bei der Straßenbahn vor der Haustür? Lieber einen fetten Pulli dazu oder verwandelt sich spätestens die U-Bahn für mich in eine Sauna? Stiefel oder ist endlich knöchelfrei und Sneakers wieder möglich? Fragen über Fragen und ich kann euch eines sagen – ich entscheide mich garantiert mehrmals pro Woche falsch, denn auch wenn so manche Leute bei den ersten Sonnenstrahlen am liebsten zu Sandalen greifen würden – ich mag’s gerne warm! Besonders tricky wird es bei im Wetterbericht angekündigten Temperaturschwankungen untertags. Lautet die Ansage „Morgens noch recht sonnig und warm, doch am Nachmittag ziehen vermerht Schauer durch’s Land und es wird abkühlen“, ziehe ich, als weise-vorausschauender Mensch Boots an, wickle mir einen warmen Schal um und pack einen Schirm ein. Und ihr könnt euch vorstellen, wie das Wetter abends aussieht: Sonne und keine Spur von Abkühlung ;-)

Pulli und Schal

Dieses Jahr verstehen das Wetter und ich uns aber ganz gut – oder ich lasse mich einfach nicht so einfach austricksen. Mein sozusagen kleidungstechnischer Trick 17 ist eigentlich super simpel und sind ein Woll- oder Cashmere Pulli, darunter ein dünnes T-Shirt, ein dicker Schal, ein Wollmantel und dazu Boots. Sollte es doch kühler werden, wärmen mich Pulli und Schal und ich fühle mich nicht sofort wie in der Antarktis – bei wärmeren Temperaturen werden Pulli oder Mantel ausgezogen und die gefühlte Saune bleibt somit aus. Röcke oder Culottes werden erst wieder ausgepackt, wenn es kein Glücksspiel mehr ist, womöglich doch zu erfrieren. Alle kälteempfindlichen Menschen werden mich gut verstehen – während ich hier sitze und das tippe, hat es laut Wetter App 18 Grad (also sogar für ich eigentlich voll ok knöchelfrei zu sein) und doch spüre ich die Kälte an den drei cm nackter Haut zwischen Hosenende und Sneakers :) in diesem Sinne: happy layering!


For a person like me who absolutes hates the cold spring is not always that easy. In winter I know what to do: simply wear as many clothes as possible and everything is fine. But with rising temperatures not that many clothes are needed for not freezing to death …but – how many pieces of fabric are enough? Is it a thin jumper and a coat or do I need extra layers? How warm actually is the sun already and can I trust the weather forecast? What I have learned over the past springs is that a warm and soft jumper with a tee underneath and a wool coat goes mostly every day. Taking off the jumper or the coat is easy and with a pair of long pants I will be able to manage almost every day. Skirts and culottes are kept in the wardrobe for still some weeks as it has to be really warm for my always freezing body to not suffer when showing too much skin. As I am writing this my weather app says 18 degrees and the sun is shinig but guess what – the skin between the end of my pants and my sneakers is cold as ice :D On that note: happy layering!

leather leggins: selected femme / cashmere jumper: peterhahn.at / scarf: DIY /
bag: alexander wang rocco bag /boots: allsaints / sunnies: rayban

pics by sonja from fashiontweed

5 Comments Transition period

  1. Jacky N. 15. April 2016 at 21:47

    Das Problem hab ich zum Glück nicht, weil ich doch mehr zu den hitzigen Menschen zähle. Zwar sitze ich, während ich das schreibe, eingewickelt in eine dicke Kuscheldecke, aber egal.
    Heute ging es bei keinen 10 Grad nur mit übergroßer Sweatweste und Schal hinaus – einfach aus Prinzip weil ich jetzt nicht mehr einsehen will, dass es noch so kalt ist. Hat ganz gut funktioniert :D

    Alles Liebe, Jacky N.
    vapaus

    Reply
  2. Sophie 20. April 2016 at 16:58

    Super lieb geschrieben ;)
    Ich bin zwar auch eher kälteempfindlich, hab mich aber trotzdem schon mal mit culottes rausgetraut :O aber jetzt ist es mir eh schon wieder zu kalt!
    Sehr schönes Outfit BTW :)

    xxx,
    Sophie

    http://www.sophiehearts.com

    Reply
  3. Claudia 21. April 2016 at 10:05

    ohjaa das kenne ich zuu gut! entweder viel zu kalt oder zu warm. mein absoluter favorit ist zurzeit: morgens viel zu kalt angezogen fürs aus dem haus gehen und nachmittags viel zu dick für die kräftigen sonnenstrahlen angezogen!! :D scheint wohl ne volkskrankheit zu sien :P
    LG aus olang
    Claudia

    Reply

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